Entwicklung der Festgeldzinsen in 2010
Gerade in Krisenzeiten ist es sehr wichtig, auf eine sichere Geldanlage zu bauen, weil man auf diese Weise sein eigenes Kapital entsprechend absichern und somit die turbulenten Zeiten auf den Kapitalmärkten größtenteils umschiffen kann. Eine besonders sichere Anlagenmöglichkeit stellt dabei das Festgeld dar, denn es bietet nicht nur eine gute Kapitalabsicherung durch die Einlagensicherung, sondern auch eine hohe Planungssicherheit in Bezug auf die Rendite. Leider haben sich im Zuge der Krise die Festgeldzinsen auch 2010 durchschnittlich nicht gerade zum Besseren entwickelt, jedoch kann dies in der nächsten Hochzinsphase schon wieder ganz anders aussehen. Nachfolgend werden kurz die Entwicklung der Festgeldzinsen in 2010 aufgezeigt und die Gründe dafür näher beschrieben.
Festgeldzinsen auch im Jahr 2010 rückläufig
Schaut man sich Zinsentwicklung im Festgeld Bereich etwas genauer an, so fällt auf, dass diese seit Ende 2008 kontinuierlich fallen. Waren Mitte 2008 noch Festgeldanlagen mit bis 5,5%pro Jahr möglich, so kann man als Anleger heute bestenfalls noch 4% erreichen, wobei man dafür aber auch sehr lange Laufzeiten in Kauf nehmen muss. Diese Entwicklung ist eine Spur der Krise, die die Europäische Zentralbank dazu gezwungen hat, die Leitzinsen auf ein historisch niedriges Niveau von 1,00% abzusenken. Da die Geschäftsbanken und damit auch die Online-Banken sich nun sehr günstig Kapital bei der Zentralbank besorgen können, stellen sie ihren Kunden folglich nur noch sehr geringe Sparrenditen in Aussicht.
Lediglich lange Laufzeiten bringen noch relativ gute Festgeldzinsen
Wer sich heute für eine Investition in Festgeld interessiert, kann die richtig guten Renditen oftmals nur bei Laufzeiten von länger als 3 Jahren erzielen. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob dies wirklich lohnend ist, denn sollte in der Zwischenzeit eine neue Hochzinsphase einsetzen, verpasst man die wirklich guten Konditionen, weil das eigene Kapital festliegt und nicht anderweitig angelegt werden kann. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, aktuell lieber auf etwas Rendite zu verzichten und eine recht kurze Laufzeit zu wählen, denn mittelfristig wird sich die Wirtschaft sicherlich wieder erholen, was Leitzinserhöhungen und damit auch Verbesserungen der Festgeld Renditen nach sich ziehen kann.
Die zukünftige Entwicklung der Festgeldzinsen ist bisher noch nicht abzusehen
Auch wenn anzunehmen ist, dass die Festgeldzinsen aufgrund der wirtschaftlichen Erholung und der damit verbundenen Leitzinssteigerungen wieder anziehen werden, kann noch niemand mit Gewissheit sagen, wann dies der Fall sein wird. Somit bleibt die Zinsentwicklung höchst unsicher, so dass man wenigstens versuchen sollte, mit einem Festgeld Vergleich aus der aktuellen Situation renditetechnisch das Beste zu machen und Online-Banken zu wählen, die entsprechend gute Konditionen bieten.